Türschloss vom Schlüsseldienst öffnen lassen

Obwohl jeder von uns täglich mit Türen und Schlössern zu tun hat, wissen die meisten nur sehr wenig über deren eigentliche Funktionsweise. Nicht zuletzt macht der rasende Fortschritt in der Schließ- und Sicherheitstechnik einem Laien es auch nicht besonders leicht, das umfangreiche Themengebiet zu erfassen. Mit diesem Beitrag wollen wir vom Schlüsseldienst Sandmann aus Münster Interessierte einen Überblick über die verschiedenen Öffnungsmethoden und die dafür vorgesehenen Werkzeuge geben.

Werkzeuge zum Öffnen von Türen und Schlössern

Es kann des Öfteren notwendig sein, ein Schloss ohne Schlüssel öffnen zu müssen. Dafür kommen spezielle Werkzeuge und Techniken zum Einsatz. Wir beraten Sie gerne darüber, welche Geräte für die jeweiligen Schließzylinder genutzt werden können. Im Folgenden finden Laien bereits einen kurzen, informativen Überblick der verschiedenen Werkzeuge zum beschädigungsfreien Öffnen einer Tür.

  • Elektropick: Mit dem sogenannten E-Pick wird das Schloss mithilfe eines Motors in Bewegung versetzt. Die Sperrstifte nehmen die Schwingungen auf und lassen sich so in Öffnungsposition bringen. 
  • Fensteröffner: Ein schwer zu öffnendes Schloss lässt sich natürlich auch umgehen, indem sich der kompetente Schlüsseldienst den Fenstern widmet. Ein Fensteröffner besteht aus einer Kugel und einem Zylinder, welche über einen Draht verbunden sind. Ist in der Wohnung ein Fenster gekippt, lässt es sich mit diesem Werkzeug schließen und der Fenstergriff kann bei geschlossenen Fenster nach außen gedreht werden. 
  • Glocke: Sie besteht meist aus belastbarem Material und ist mit einem Feingewinde bestückt. Der komplette Schließzylinder wird bei dieser Methode aus dem Schloss gezogen, ohne das dieser Schaden nimmt. 
  • Halbdiamant: Der Halbdiamant wurde nach seiner Form benannt und ähnelt durch die dreieckige Form einem halben Diamanten. Er dient der Schlossanalyse, denn hiermit bestimmt der Schlüsseldienst die Anzahl der Sperrriegel in der Schließvorrichtung. 
  • Lockoff: Das Werkzeug ermöglicht ebenfalls ein Öffnen der Tür, ohne das Beschädigungen entstehen. Der Lockoff wird durch den Türspion gesteckt und drückt aus dieser Position die Türklinke nach unten. 
  • Öffnungsnadeln: Sie haben eine ähnliche Funktionsweise wie ein herkömmlicher Dietrich. Zugefallene, unverschlossene Türen lassen sich hiermit relativ schnell öffnen.
  • Schlagschlüssel: Der Schlagschlüssel wird in das gewünschte Schloss eingeführt und drückt so die Sperrstifte runter. Anschließend wird mit einem Stab auf das Werkzeug geschlagen, wodurch die Stifte solange bewegt werden, bis die offene Position erreicht wurde. 
  • Snake: Die Spitze ähnelt von ihrer Form her stark einer Schlange. Es handelt sich im Wesentlichen um ein Werkzeug, welches zum Harken genutzt wird. 
  • Türfallengleiter: Ein Türfallengleiter kommt bei unverschlossenen Türen zum Einsatz. Die Methode basiert generell auf der selben Technik, wie man es aus bekannten Hollywoodfilmen kennt: Das Öffnen einer Tür mit Kreditkarte. Durch seine Form, die perfekt auf die jeweilige Tür angepasst ist, erlaubt dieses Werkzeug ein besonders einfaches Entriegeln. 
  • Türspreizer: Der Türspreizer ist ein Werkzeug, welches bei rabiaten Öffnungen zum Einsatz kommen muss. Er führt leider zu Beschädigungen und wird deshalb nur als allerletztes Mittel eingesetzt, wenn sich die Tür tatsächlich auf keine andere Weise knacken lässt. Die Tür wird entweder einen Spalt weit geöffnet, sodass eine Person Zutritt erhält oder aber sie wird direkt komplett aus der Verankerung gehoben.